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Das Reich der Inkas dauerte nur hundert Jahre und endete 1532 mit der Eroberung durch die Spanier. Die Inkas übernahmen alle technischen und kulturellen Errungenschaften, die frühere Volksstämme in Peru seit 3000 v. Chr. hervorgebracht hatten, und entwickelten sie weiter zu höchster Vollendung.
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Unser Referent, Herr Dr. phil. Robert Flury, hat in Bern, Wien und Zürich Geschichte und Deutsch studiert und war dann Gymnasiallehrer, später Rektor an der Kantonsschule Solothurn. Schon als Gymnasiast beschäftigte er sich eifrig mit Archäologie: mit Pompeji, Troja und bereits mit den Inkas. Fast alle seine Ferienreisen führten ihn in Länder und Städte mit gewichtiger archäologischer Substanz: Italien, Griechenland, Türkei, Ägypten, den ganzen Vorderen Orient, auch nach Irak (Mesopotamien), nach Südrussland, China, Ostasien, Mexiko, Guatemala, Ecuador, Peru und Bolivien.
Die frühen, vorinkaischen Kulturen Perus und die Kultur der Inkas, die Landschaften und die Bewohner dieses Anden-Staates haben den Referenten tief beeindruckt. Seit 1995 hat er auf insgesamt 15 Studienreisen alle wichtigeren archäologischen Stätten Perus besucht und dabei seine Kenntnisse in zum Teil längeren, entbehrungsreichen Exkursionen und Expeditionen vertieft. Auf Einladung der Ausgrabungsleiterin, Frau Dr. Ruth Shady, konnte er 2001 erstmals Caral besuchen und sich anschliessend Jahr für Jahr aktiv an den Ausgrabungen der ältesten Stadt des amerikanischen Kontinents beteiligen, ein Erlebnis, das den Höhepunkt seiner archäologischen Tätigkeit darstellte.
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