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2010.05.04 - Basel und seine grössten Irrtümer

04.05.2010 - Basel und seine grössten Irrtümer

Datum, Zeit Dienstag, 4. Mai 2010, 15:00 Uhr  
     
Ort Basel, Volkshaus, Rebgasse 12 [ Mehr ]
     
Thema Basel und seine grössten Irrtümer [ Mehr ]
     
Referent Mike Stoll
lic. phil., Kulturhistoriker und Religionswissenschaftler,
VISIT BASEL AG


[ Mehr ]


Vor einem Jahr haben viele NPV-Mitglieder in einer Umfrage den Wunsch geäussert, an Besich­ti­gungen von Basler Sehenswürdigkeiten teilzunehmen. Das ist bei unserem grossen Teilnehmer­kreis nicht ganz einfach zu organisieren. Am Dienstag, den 4. Mai 2010, 15:00 Uhr, im Volkshaus Basel, haben Sie Gelegenheit an einem virtuellen Stadtrundgang teilzunehmen:

Basel und seine grössten Irrtümer
mit Mike Stoll
lic. phil., Kulturhistoriker und Religionswissenschaftler,
VISIT BASEL AG

Er wird uns mit vielen Bildern auf einen Stadtrundgang mitnehmen und uns auf seine witzige und unterhaltende Art über Basler Legenden, Mythen und Irrtümer berichten.


Wie war das doch mit den elftausend Jungfrauen, die alle die enge Treppe zur Martinskirche hinauf wollten? Muss das ein Gedränge und ein Gekreisch gewesen sein! Oder wie ist das nun wirklich mit dem Lällekeenig, der den Kleinbaslern immer die Zunge herausstreckt? Und warum hat die Justitia am Basler Rathaus keine Augenbinde, etwa weil die Basler so ehrliche und offene Leute sind? Ja, in Basel erzählt man sich viel – und hoffentlich glauben Sie nicht alles. Da gibt es Geschichten wie jene mit dem Salm. Dieser solle aufgrund des enormen Fisch­reichtums im Rhein ein «Arme-Leute-Essen» gewesen sein. Glauben Sie das tatsächlich? Die Geschichte wird noch besser: Es wird behauptet, dass es Angestellten von Basler Herr­schafts­häusern früher vertraglich zugesichert wurde, dass sie pro Woche nicht mehr als dreimal Salm essen mussten. Die armen Angestellten! In die Kategorie solcher Ammenmärchen gehört auch jene Legende, das Hotel «Drei Könige», bzw. korrekt «Les Trois Rois», sei einer der ältesten, wenn nicht überhaupt der älteste Gasthof Europas und gehe auf seinen Vor­gänger­betrieb, die Herberge «zur Blume» zurück. Auch hier wird es noch besser: Den Namen trage das ehrwürdige Hotel seit einem «Dreikönigstreffen» im Jahre 1026. Klingt gut, aber Sie ahnen es wohl schon: Irrtum.

Wie üblich offeriert Ihnen die NPV anschliessend einen Apéro – Gelegen­heit zu weite­ren Dis­kussionen und Ge­sprächen mit ehe­mali­gen Kollegen und Freun­den.

Übrigens: Wenn Sie nun erst recht an einer wirklichen Stadtführung teilnehmen möchten, können Sie sich bei der VISIT BASEL AG anmelden, welche ein grosses Sortiment an öffentlichen Stadt­rund­gängen anbietet. Wenn Sie sich als Mitglied der NPV ausweisen erhalten Sie 10% Rabatt auf den regulären Preis.


Weitere Information

VISIT BASEL AG



Kontakt

Sergio Pellegrini 061-711 06 93 vortraege@npv.ch



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