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Jedes Jahr versuchen wir bei unseren Anlässen auch etwas speziell Baslerisches ins Programm zu nehmen. Dr Schorsch vom Haafebeggi II, das Mäzenatentum in Basel, die keltische Vergangenheit oder die Irrtümer und Legenden in Basels Historie sind ein paar Beispiele, an die Sie sich sicher gerne erinnern werden.
Diesmal wollen wir uns mit der den Baslern eigenen Mundart befassen. Zwar wird diese Sprache immer mehr verwässert und vermengt mit Einsprengseln aus anderen Dialekten, Fernsehdeutsch und neudeutschen Anglizismen. Das neue Baseldeutsch Wörterbuch legt davon leider deutlich Zeugnis ab.
Umso mehr freuen wir uns, dass wir einen Referenten gefunden haben, der noch das alte, schöne, gepflegte Baaseldytsch spricht und auch Briefe in korrektem Baaseldytsch zu schreiben pflegt. Er wird uns die Eigenheiten des Dialekts näherbringen und auf die Sprachhistorie eingehen. Dass dabei auch vergnügliche Beispiele aus der Basler Dialektliteratur nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst.
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Carl Miville-Seiler, ehemaliger Basler Ständerat
spricht über und in
Baaseldytsch
am Dienstag, den 10. Mai 2011, 15:00 Uhr, im Volkshaus Basel.
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Carl Miville-Seiler
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